Holzabsatzfonds

Nadelschnittholz und Hobelware – das universelle und traditionelle Baumaterial

Schnittholz und Hobelware sind das universelle Baumaterial im Holzbau. Zur Qualitätssicherung werden Bauteile aus Vollholz hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit sortiert.
Die deutschen Normen regeln die technische Sortierung genau, basierend auf einem Holzfeuchtigkeitsgehalt von maximal 20 Prozent.

Es ist sehr wichtig, trockenes Bauholz einzusetzen, denn die Holzfeuchtigkeit hat wesentlichen Einfluss auf verschiedene Eigenschaften des Holzes wie Maßhaltigkeit, Formstabilität und Dauerhaftigkeit und damit auf die gesamte Bauqualität. Durch den Einsatz von Holz eines Feuchtigkeitsgehalts, der dem Jahresmittelwert während der Gebäudenutzung entsprechen soll, kann bei fachgerechter Konstruktion auf chemischen Holzschutz verzichtet werden.

Sägeraue oder gehobelte Holzbauteile für den konstruktiven Einsatz sind Dachlatten, Bretter, Bohlen und Balken. Sie werden im traditionellen Holzbau für Dach- und Wandkonstruktionen, für Decken, den Fassadenbau und dergleichen eingesetzt.

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Wenn hohe Formstabilität und Maßhaltigkeit gefordert ist, sollten Konstruktionsvollholz, Duo-Balken oder Trio-Balken eingesetzt werden.